Home-Voice verstehen
So funktioniert Home-Voice.
Zwei Wege. Ein Gedächtnis des Wohnens.
Wer eine Wohnung sucht, fragt das Haus. Wer dort gewohnt hat, gibt sein Wissen weiter. Beides fliesst in den Objekt-Pass der Liegenschaft – und macht ihn mit jeder Mietperiode genauer.
Adresse prüfen6 Abschnitte · ca. 4 Min.

Unser Zeichen
Ein Haus, das spricht. Und Transparenz für alle, die suchen.
- Das HausJede Adresse der Schweiz, mit den amtlichen Daten des Gebäudes.
- Die StimmeWas Mietende dort erlebt haben – belegt und ohne Namen.
- Die LupeSteht für Transparenz: Du findest die Stimmen, bevor du unterschreibst.
Kurz gesagt
In drei Sätzen
- Du suchst: Adresse eingeben, den Objekt-Pass lesen, bessere Fragen stellen.
- Du hast dort gewohnt: Mietperiode belegen und in rund zehn Minuten erzählen, was du erlebt hast.
- Jeder Beitrag wird vor der Veröffentlichung geprüft, und eine Zahl erscheint erst ab 3 Mietperioden.
Du suchst
Frag das Haus, bevor du unterschreibst. In drei Schritten zu besseren Fragen.
Adresse eingeben – Eine Adresse oder den Namen einer Verwaltung. Home-Voice kennt jede Adresse der Schweiz aus dem amtlichen Gebäuderegister.
Den Objekt-Pass lesen – Jede Liegenschaft hat einen Objekt-Pass. Er zeigt, was bekannt ist, worauf dieses Wissen beruht und aus welcher Zeit es stammt.
Bessere Fragen stellen – Home-Voice ersetzt die Besichtigung nicht. Aber du weisst, wonach du fragen solltest: nach der Heizung im Januar, dem Trittschall, der Nebenkostenabrechnung, dem Mangel, der immer wiederkommt.
Noch niemand hat erzählt? Dann siehst du trotzdem die amtlichen Fakten zum Haus. Und wenn du dort gewohnt hast, kannst du die erste Stimme sein.
Der Objekt-Pass
Was das Haus ist. Wie es sich darin lebt. Was sich über Zeit zeigt.
- Das Haus
- Baujahr, Geschosse, Wohnungen und Heizung aus dem amtlichen Gebäuderegister, dazu ÖV, Lärm und Umgebung – für jedes Haus, auch bevor jemand erzählt hat. Jede Angabe nennt ihre Quelle.
- Das Wohnen
- Ein Wert von 0 bis 100 mit fünf Sternen, aus fünf Bereichen – Wohnung, Gebäude, Verwaltung, Kosten und Umgebung – mit 17 Themen. Die Anzahl Mietperioden steht immer daneben.
- Die Muster
- Mängel, die Mietende dokumentiert haben, mit ihrem Stand. Ein einzelner Vorfall bleibt ein einzelner Vorfall; kehrt dasselbe Problem über mehrere Mietperioden wieder, wird es als Muster sichtbar.
- Die Entwicklung
- Was behoben wurde, welche Sanierungen die Verwaltung belegt hat, wann die Verwaltung gewechselt hat – und was sie selbst dazu sagt.
Dazu Kommentare in eigenen Worten, vor der Veröffentlichung geprüft, und passende Werkzeuge zur Liegenschaft.
Der Objekt-Pass entscheidet nicht, ob eine Wohnung gut oder schlecht ist. Er zeigt Erfahrungen und Zusammenhänge. Was dir wichtig ist, entscheidest du.
Du hast dort gewohnt
Du gibst die Schlüssel zurück. Nicht dein Wissen.
Anmelden – Mit deiner E-Mail-Adresse und einem Anmelde-Link. Kein Passwort.
Liegenschaft und Mietperiode angeben – Welche Adresse, von wann bis wann – oder „wohne noch hier“ – und wie du dort gewohnt hast. Welche Wohnung es war, fragen wir nur intern, damit ein Haushalt einmal zählt; diese Angabe erscheint nie öffentlich. Du bestätigst, dass du dort selbst gewohnt hast und die Liegenschaft nicht besitzt, wartest oder verwaltest.
Mietperiode belegen – Mietvertrag, Nebenkostenabrechnung, Übergabeprotokoll, Strom- oder Internetrechnung. Ein Mensch prüft den Beleg; danach wird er gelöscht, spätestens nach 72 Stunden. Keinen Beleg zur Hand? Du reichst ihn innert 30 Tagen nach – bis dahin zählt nichts und nichts wird veröffentlicht.
Erzählen, was du erlebt hast – Rund zehn Minuten. Wir fragen nicht „Wie fandest du die Wohnung?“, sondern zum Beispiel: „Wie oft war es im Winter zu kalt, obwohl die Heizung lief?“ Was nicht zutrifft, fragen wir nicht; was du nicht weisst, lässt du offen. Alles wird laufend gespeichert, du kannst jederzeit unterbrechen. Auch Gutes zählt.
Sehen, was andere sehen – Deine Antworten zählen nur zusammen mit anderen. Einen Kommentar und Mängel veröffentlichst du nur, wenn du willst. Vor dem Absenden zeigt dir eine Vorschau, was andere sehen – nie dein Name, nie deine Wohnung.
Geprüft und veröffentlicht – Jeder Beitrag wird vor der Veröffentlichung geprüft. Wir entfernen, was gegen die Regeln verstösst – wir schreiben nichts um. Dann hat das Haus eine Stimme mehr.
Und danach
Dein Wissen bleibt aktuell.
- Mängel dokumentieren: Mit vollständiger Bewertung und Beleg hältst du Mängel fest – wo, was, seit wann, mit Fotos und Verlauf. Den Stand führst du selbst. Home-Voice leitet nichts an die Verwaltung weiter; die Werkzeuge helfen dir, selbst schriftlich zu melden.
- Aktualisieren: Wohnst du noch dort, laden wir dich etwa einmal im Jahr ein, deine Antworten zu bestätigen oder aufzufrischen.
- Korrigieren: Du kannst deine Bewertung jederzeit bearbeiten. Sie wird erneut geprüft; bis dahin bleibt die bisherige Fassung sichtbar.
- Auszug ergänzen: Ziehst du aus, erzählst du, wie Rückgabe und Kaution gelaufen sind – auch später, wenn die Kaution noch offen ist.
Verwaltungen
Eine gute Antwort löscht Kritik nicht. Sie ergänzt die Geschichte.
Verwaltungen, die ihre Zuständigkeit belegen, können kostenlos Stellung nehmen – zu Kommentaren und zu Mängeln. Jede Stellungnahme wird geprüft: sachlich, ohne Namen von Mietenden. Private Eigentümerschaften können Stellung nehmen, erscheinen aber nie mit Namen. Eine Stellungnahme verändert nicht rückwirkend die Erfahrung einer Mietpartei.
Was Home-Voice nicht tut
- Kein Meldekanal. Home-Voice leitet nichts an die Verwaltung weiter.
- Keine Rechtsberatung. Die Werkzeuge geben Orientierung. Bei einem Streit helfen der Mieterverband oder die Schlichtungsbehörde.
- Kein Kauf. Keine gute Bewertung gekauft, keine unangenehme wegverhandelt.
- Kein Datenverkauf. Wir verkaufen keine Daten über dich. Und wir geben nie weiter, wer du bist – auch nicht an Verwaltungen.